Baumsubventionen

Die Pflege von grossen und alten Bäumen werden vom Kanton Basel-Stadt subventioniert.

Wofür kann es Subventionen geben? Das Baumschutzgesetz (BSchG) sieht vor, dass staatliche Beiträge an die Kosten für eine fachgerechte Pflege alter, ökologisch wertvoller Bäume geleistet werden können. Die Beiträge an die Baumpflege sollen Anreize für die Durchführung von fachgerechten Baumpflegemassnahmen setzen, welche die Lebensdauer deutlich verlängern.

Baumsubventionen für die fachgerechte Pflege alter und ökologisch wertvoller Bäumen

Das Gesetz zum Schutz und zur Förderung des Baumbestandes im Kanton Basel-Stadt (Baumgesetz) aus dem Jahr 1980 wurde vom Grossen Rat mit Beschluss vom 14. Oktober 2009 einer teilweisen Revision unterzogen. Neu wird das Gesetz als Baumschutzgesetz (BSchG) betitelt, die zugehörige Verordnung als Baumschutzverordnung. Sinn und Zweck des Gesetzes, ist es, den Baumbestand im Kanton im Interesse der Qualität des Lebensraumes zu erhalten.

  • Wie werden Baumpflegesubventionen beantragt? Was gilt es dabei zu beachten?
  • Wann/Wie wird die Beurteilung der Gesuche durch die Stadtgärtnerei vorgenommen?

Zu beachten ist, dass Subventionen für Neupflanzungen nur noch erfolgen können, wenn diese nicht als Ersatzpflanzungen verfügt wurden.

NICHT subventionsberechtigt sind:

  • Obstbäume im Landwirtschaftsgebiet und in Familiengartenarealen sowie Spalier- und Niederstammobstbäume.
  • Bäume in den Gemeinden Bettingen und Riehen, die nicht in der Baumschutzzone stehen.
  • Baumschnitte aus rein ästhetischen Gründen.

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Wie werden Baumpflegesubventionen beantragt? Was gilt es dabei zu beachten?

Ein vollständiges Subventionsgesuch besteht aus:

  • dem ausgefüllten Formular «Baumsubventionsgesuch», das auf dieser Website heruntergeladen werden kann oder auf Anfrage per Post zugestellt wird.
  • einer detaillierten Rechnung. Aus dieser muss folgendes hervorgehen: die Anzahl der vor Ort tätigen Arbeitskräfte mit Arbeitsfunktion, deren jeweils benötigte Arbeitszeit, ggf. der Materialaufwand und allfällige Entsorgungskosten. Jeder Baum muss auf der Rechnung mit allen Beträgen separat aufgeführt sein, damit bei einer teilweisen Subventionierung einzelne Bäume von der Gesamtrechnungssumme abgezogen werden können. Aus der Rechnung muss ersichtlich werden, welche Massnahmen vorgenommen wurden. Formlose Gesuche werden nicht akzeptiert.

Weiter gilt es zu beachten, dass die Pflegemassnahmen bei der Einreichung des Gesuchs nicht älter als ein Jahr sein dürfen, denn je weiter diese zurückliegen, desto schwieriger sind sie zu beurteilen.

Bereits subventionierte Bäume sind in der Regel frühestens nach drei Jahren wieder beitragsberechtigt.

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Wann/Wie wird die Beurteilung der Gesuche durch die Stadtgärtnerei vorgenommen?

Beiträge zur Subventionierung von baumpflegerischen Massnahmen werden zwei Mal jährlich ausbezahlt. Subventionsgesuche die vom 1. Dezember bis zum 31. Mai bei der Stadtgärtnerei eingehen, werden im Juni beurteilt. Gesuche, die vom 1. Juni bis zum 30. November eingehen, werden im Dezember beurteilt.

Da jede Baumstandortsituation unterschiedlich ist, erfolgt die Bewertung einer möglichen Subvention immer im Einzelfall und vor Ort. Kriterien sind das Alter und die Grösse des Baumes, dessen ökologische Besonderheiten, die Baumart sowie das öffentliche Interesse (wie markant ist der Baum). Entscheidend ist, ob die Pflegemassnahmen fachgerecht durchgeführt wurden und die Lebenserwartung des Baumes dadurch deutlich erhöht worden ist.

Es können keine Subventionen vor der Durchführung der Pflegemassnahmen zugesagt werden.

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