Der Pflanzenschutzdienst
Der Pflanzenschutzdienst der Stadtgärtnerei berät Sie, wenn in Ihrem Garten Pflanzenkrankheiten auftreten. Das Erkennen und die Einleitung geeigneter Massnahmen bei epidemieartiger Verbreitung von Krankheiten und Schädlingen gehören ebenfalls zu unseren Aufgaben.
Hier einige Krankheiten und Schädlinge, die in Basel auftreten:
» Feuerbrand
» Asiatischer Laubholzbockkäfer
» Buchsbaumzünsler
» Citrusbockkäfer
» Eichenprozessionsspinner
» Eschen-Pilz
» Kastanienrindenkrebs
» Malvenwanze
» Marienkäfer, asiatischer
» Rosskastanienminiermotte
Feuerbrand
Feuerbrand ist eine meldepflichtige Pflanzenkrankheit!
Bei Verdachtsfällen, Pflanze aufgrund von Verschleppungsgefahr nicht berühren.
Bei Meldungen, Verdachtsfällen oder Informationsbedarf zum Feuerbrand, nutzen Sie bitte eine der folgenden Kontaktmöglichkeiten:
Herr Georg Jahn
Feuerbrandtelefon (Information, Beratung, Meldung): 079 329 62 36
Telefonzeiten: Montag 07:30–12:15 Uhr, Donnerstag 13:30–17:00 Uhr
Feuerbrand E-Mail: feuerbrand.bs@googlemail.com
Der Feuerbrand ist eine durch Bakterien hervorgerufene Pflanzenkrankheit. Die Infektion der Pflanzen erfolgt über Wunden, Wachstumsrisse und besonders über die Blütennarben im Frühjahr.
Die Verbreitung des Feuerbrandes erfolgt hauptsächlich durch Blütenbesuchende Insekten, den Mensch (Hände, infiziertes Schnittwerkzeug, Pflanzenhandel, u.a.), Wind, Regen, Hagel, Vögel, saugende Insekten (z.B. Blattläuse). Nach einer Infektion der Pflanze dauert es etwa 2 – 6 Wochen, bis erste Symptome erkennbar sind.
Es kommt zu einer Triebwelke, bei der Blätter und Triebe wie verbrannt aussehen (daher der Name). Durch Feuerbrand abgestorbene Blätter und Früchte verbleiben häufig längere Zeit an der Pflanze.
Als Wirtspflanzen gelten:
Apfel
Birne
Quitte
Scheinquitte
Zwergmispel (Cotoneaster)
Mispel
Feuerdorn
Glanzmispeln (Photinia)
Wollmispel (Eriobotrya)
Weissdorn
Vogelbeere
Felsenbirne
Weitere Inforationen können unter www.feuerbrand.ch abgerufen werden.
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Asiatischer Laubholzbockkäfer
Im Mai 2012 wurden erstmals eingeschleppte Larven des Asiatischen Laubholzbockkäfers im Hafenareal Birsfelden gefunden. An Verpackungsholz wurden zudem frische Ausfluglöcher des Käfers festgestellt. Ein Freilandbefall kann nicht ausgeschlossen werden. Der Bund hat am 7. Juni 2012 in Absprache mit den betroffenen Kantonen Massnahmen verfügt, um die Ausbreitung des Schädlings zu verhindern. In ausgewiesenen Zonen rund um die Befallsherde werden intensive Kontrollen (Monitoring) durchgeführt. Mögliche Wirtsbäume werden vom Boden aus kontrolliert, teilweise kommen auch Baumkletterer oder spezielle ausgebildete Spürhunde zum Einsatz.
Der Käfer befällt verschiedene Laubbaumarten. Befallene Bäume müssen erkannt und sofort gefällt werden. Gefällte Bäume müssen verbrannt werden, damit sich der Käfer nicht weiterverbreiten kann. Bei verdächtigen Befallssymptomen muss schnell gehandelt werden. Es gilt daher aufmerksam zu sein.
Werden Käfer, Puppen oder Larven (lebende oder tote) oder andere Befallssymptome gefunden oder besteht ein Verdacht, so müssen diese zwingend der Stadtgärtnerei Basel gemeldet werden. Zur einfacheren Diagnose senden Sie bitte Fotos von den Symptomen bzw. dem Insekt via E-Mail (stephan.ramin@bs.ch) der Stadtgärtnerei zu. Käfer, Puppen und Larven sind in einem festen, stabilen Gefäss (z.B. Konfiglas) aufzubewahren. Die Beschriftungen ist sehr hilfreich (Personalien, Datum, Ort, Strasse, Baumart).
Das Meldewesen als Fliesschema
ALB-Befallszone Birsfelden
ALB-Befallszone Weil am Rhein
Der Pflanzenschutzdienst der Stadtgärtnerei berät Sie, wenn in Ihrem Garten Pflanzenkrankheiten auftreten. Das Erkennen und die Einleitung geeigneter Massnahmen bei epidemieartiger Verbreitung von Krankheiten und Schädlingen gehören ebenfalls zu unseren Aufgaben.
Hier einige Krankheiten und Schädlinge, die in Basel auftreten:
» Feuerbrand
» Asiatischer Laubholzbockkäfer
» Buchsbaumzünsler
» Citrusbockkäfer
» Eichenprozessionsspinner
» Eschen-Pilz
» Kastanienrindenkrebs
» Malvenwanze
» Marienkäfer, asiatischer
» Rosskastanienminiermotte
Feuerbrand
Feuerbrand ist eine meldepflichtige Pflanzenkrankheit!
Bei Verdachtsfällen, Pflanze aufgrund von Verschleppungsgefahr nicht berühren.
Bei Meldungen, Verdachtsfällen oder Informationsbedarf zum Feuerbrand, nutzen Sie bitte eine der folgenden Kontaktmöglichkeiten:
Herr Georg Jahn
Feuerbrandtelefon (Information, Beratung, Meldung): 079 329 62 36
Telefonzeiten: Montag 07:30–12:15 Uhr, Donnerstag 13:30–17:00 Uhr
Feuerbrand E-Mail: feuerbrand.bs@googlemail.com
Der Feuerbrand ist eine durch Bakterien hervorgerufene Pflanzenkrankheit. Die Infektion der Pflanzen erfolgt über Wunden, Wachstumsrisse und besonders über die Blütennarben im Frühjahr.
Die Verbreitung des Feuerbrandes erfolgt hauptsächlich durch Blütenbesuchende Insekten, den Mensch (Hände, infiziertes Schnittwerkzeug, Pflanzenhandel, u.a.), Wind, Regen, Hagel, Vögel, saugende Insekten (z.B. Blattläuse). Nach einer Infektion der Pflanze dauert es etwa 2 – 6 Wochen, bis erste Symptome erkennbar sind.
Es kommt zu einer Triebwelke, bei der Blätter und Triebe wie verbrannt aussehen (daher der Name). Durch Feuerbrand abgestorbene Blätter und Früchte verbleiben häufig längere Zeit an der Pflanze.
Als Wirtspflanzen gelten:
Apfel
Birne
Quitte
Scheinquitte
Zwergmispel (Cotoneaster)
Mispel
Feuerdorn
Glanzmispeln (Photinia)
Wollmispel (Eriobotrya)
Weissdorn
Vogelbeere
Felsenbirne
Weitere Inforationen können unter www.feuerbrand.ch abgerufen werden.
Asiatischer Laubholzbockkäfer
Im Mai 2012 wurden erstmals eingeschleppte Larven des Asiatischen Laubholzbockkäfers im Hafenareal Birsfelden gefunden. An Verpackungsholz wurden zudem frische Ausfluglöcher des Käfers festgestellt. Ein Freilandbefall kann nicht ausgeschlossen werden. Der Bund hat am 7. Juni 2012 in Absprache mit den betroffenen Kantonen Massnahmen verfügt, um die Ausbreitung des Schädlings zu verhindern. In ausgewiesenen Zonen rund um die Befallsherde werden intensive Kontrollen (Monitoring) durchgeführt. Mögliche Wirtsbäume werden vom Boden aus kontrolliert, teilweise kommen auch Baumkletterer oder spezielle ausgebildete Spürhunde zum Einsatz.
Der Käfer befällt verschiedene Laubbaumarten. Befallene Bäume müssen erkannt und sofort gefällt werden. Gefällte Bäume müssen verbrannt werden, damit sich der Käfer nicht weiterverbreiten kann. Bei verdächtigen Befallssymptomen muss schnell gehandelt werden. Es gilt daher aufmerksam zu sein.
Werden Käfer, Puppen oder Larven (lebende oder tote) oder andere Befallssymptome gefunden oder besteht ein Verdacht, so müssen diese zwingend der Stadtgärtnerei Basel gemeldet werden. Zur einfacheren Diagnose senden Sie bitte Fotos von den Symptomen bzw. dem Insekt via E-Mail (stephan.ramin@bs.ch) der Stadtgärtnerei zu. Käfer, Puppen und Larven sind in einem festen, stabilen Gefäss (z.B. Konfiglas) aufzubewahren. Die Beschriftungen ist sehr hilfreich (Personalien, Datum, Ort, Strasse, Baumart).
Informationen zum Asiatischer Laubholzbockkäfer:
Flyer des Eidg. Pflanzenschutzdienst EPSD
Fachinformation der Stadtgärtnerei Basel
ALB-Verwechslungsmöglichkeiten
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Citrusbockkäfer
Mit einer Ladung Fächerahornbäume aus einer niederländischen Baumschule sowie mit einer Sendung, die im Dezember 2007 aus China in die Niederlande kam und dann weiterverkauft worden war, ist der Citrusbockkäfer nach Deutschland eingeschleppt worden. Dieser Schädling sieht dem Asiatischen Laubholzbockkäfer sehr ähnlich und ist nicht weniger gefährlich.
Der Citrusbockkäfer befällt in Asien vor allem Citruspflanzen, schädigt aber auch zahlreiche andere Laubgehölze und kann sie zum Absterben bringen. Befallene Bäume müssen gefällt und verbrannt werden. Ausserdem sind benachbarte Bäume genau zu kontrollieren.
Werden Käfer, Puppen, Larven oder andere Befallssymptome gefunden oder besteht ein Verdacht, so muss dies zwingend dem kantonalen Pflanzenschutzdienst bei der Stadtgärtnerei Basel gemeldet werden. Zur einfacheren Diagnose senden Sie bitte Fotos von den Symptomen bzw. dem Insekt via E-Mail (stephan.ramin@bs.ch) dem Pflanzenschutzverantwortlichen zu. Käfer, Puppen und Larven sind in einem festen, stabilen Gefäss (z.B. Konfiglas) aufzubewahren. Die Beschriftungen ist sehr hilfreich (Personalien, Datum, Ort, Strasse, Baumart).
Informationen zum Citrusbockkäfer:
» Citrusbockkäfer
Weitere Informationen über den Citrusbockkäfer
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Buchsbaumzünsler
Der erstmals im Jahre 2005 in Weil am Rhein entdeckte Buchsbaumzünsler (Diaphania perspectalis oder Glyphodes perspectalis) hat sich mittlerweile in der ganzen Region ausgebreitet. Er befällt Buchs als Einzelbüsche, Hecken oder Wildbestände im Wald.
Die Schäden reichen von partiellem Blattfrass bis zum Kahlfrass an Hecken.
Die Stadtgärtnerei empfiehlt folgendes:
1. Beobachten Sie den Buchs regelmässig, denn es gibt beim Buchsbaumzünsler drei bis vier sogenannte Generationen pro Jahr.
2. Bei kleineren Buchskugeln lassen sich die Raupen von Hand ablesen und in einem Bebbisagg der Kehrichtabfuhr zuführen. Bei grösserem Befall, z. B. bei Kleinbäumen und Hecken ist es ratsam, eine Gartenbaufirma zuzuziehen. Eine Bekämpfung der Raupen mittels Insektizid benötigen eine Motorspritze, wirksame Mittel und die zweckmässige Schutzmassnahmen.
3. Wenn die Buchsbäume schon fast kahl sind, empfehlen wir, sie auszureissen und kleinere Mengen im Bebbisagg zu entsorgen. Grössere Mengen können von Gartenbaufirmen mit der nötigen Abfall-Zulassungsbestätigung in der Kehrichtverwertungsanlage Basel-Stadt gegen entsprechende Gebühr entsorgt werden.
Alternativen Pflanzen für Buchsbaum:
Buchsbaum ist in Mitteleuropa seit Jahrhunderten eine sehr beliebet Pflanze. Besonders in der Gartengestaltung als Formgehölz, Heckenpflanze oder zur Einfassung von Beeten wird Buchs gerne und häufig verwendet. Buchsbaum gilt als pflegeleicht, schnittverträglich und anspruchslos. In den letzten Jahren sind allerdings vermehrt Krankheiten und Schäden am Buchsbaum aufgetreten (z.B. Buchsbaumzünsler oder Buchsbaumtriebsterben). Der nachhaltige Schutz von Buchsbäumen ist seit einigen Jahren fast nur noch mit einem gewissen Aufwand (Zeit, Kosten, Arbeit) möglich. Zahlreiche Besitzer von Buchspflanzen lehnen diesen Aufwand aus den verschiedensten Gründen ab. Zum einen wird oftmals der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln abgelehnt. Andererseits finden Buchsbesitzer den Mehraufwand nicht gerechtfertigt. Die Entscheidung wie in den Privatgärten vorgegangen wird, steht jedem frei. Jede Entscheidung hat Vor- und sicherlich gewisse Nachteile. Aus fachlicher Sicht steht zum heutigen Zeitpunkt fest, dass in bestimmten Situationen geschwächte Buchsbäume entfernt und durch alternative Pflanzen ersetzt werden sollten.
Citrusbockkäfer
Mit einer Ladung Fächerahornbäume aus einer niederländischen Baumschule sowie mit einer Sendung, die im Dezember 2007 aus China in die Niederlande kam und dann weiterverkauft worden war, ist der Citrusbockkäfer nach Deutschland eingeschleppt worden. Dieser Schädling sieht dem Asiatischen Laubholzbockkäfer sehr ähnlich und ist nicht weniger gefährlich.
Der Citrusbockkäfer befällt in Asien vor allem Citruspflanzen, schädigt aber auch zahlreiche andere Laubgehölze und kann sie zum Absterben bringen. Befallene Bäume müssen gefällt und verbrannt werden. Ausserdem sind benachbarte Bäume genau zu kontrollieren.
Werden Käfer, Puppen, Larven oder andere Befallssymptome gefunden oder besteht ein Verdacht, so muss dies zwingend dem kantonalen Pflanzenschutzdienst bei der Stadtgärtnerei Basel gemeldet werden. Zur einfacheren Diagnose senden Sie bitte Fotos von den Symptomen bzw. dem Insekt via E-Mail (stephan.ramin@bs.ch) dem Pflanzenschutzverantwortlichen zu. Käfer, Puppen und Larven sind in einem festen, stabilen Gefäss (z.B. Konfiglas) aufzubewahren. Die Beschriftungen ist sehr hilfreich (Personalien, Datum, Ort, Strasse, Baumart).
Informationen zum Citrusbockkäfer:
» Citrusbockkäfer
Buchsbaumzünsler
Der erstmals im Jahre 2005 in Weil am Rhein entdeckte Buchsbaumzünsler (Diaphania perspectalis oder Glyphodes perspectalis) hat sich mittlerweile in der ganzen Region ausgebreitet. Er befällt Buchs als Einzelbüsche, Hecken oder Wildbestände im Wald.
Die Schäden reichen von partiellem Blattfrass bis zum Kahlfrass an Hecken.
Die Stadtgärtnerei empfiehlt folgendes:
1. Beobachten Sie den Buchs regelmässig, denn es gibt beim Buchsbaumzünsler drei bis vier sogenannte Generationen pro Jahr.
2. Bei kleineren Buchskugeln lassen sich die Raupen von Hand ablesen und in einem Bebbisagg der Kehrichtabfuhr zuführen. Bei grösserem Befall, z. B. bei Kleinbäumen und Hecken ist es ratsam, eine Gartenbaufirma zuzuziehen. Eine Bekämpfung der Raupen mittels Insektizid benötigen eine Motorspritze, wirksame Mittel und die zweckmässige Schutzmassnahmen.
3. Wenn die Buchsbäume schon fast kahl sind, empfehlen wir, sie auszureissen und kleinere Mengen im Bebbisagg zu entsorgen. Grössere Mengen können von Gartenbaufirmen mit der nötigen Abfall-Zulassungsbestätigung in der Kehrichtverwertungsanlage Basel-Stadt gegen entsprechende Gebühr entsorgt werden.
Alternativen Pflanzen für Buchsbaum:
Buchsbaum ist in Mitteleuropa seit Jahrhunderten eine sehr beliebet Pflanze. Besonders in der Gartengestaltung als Formgehölz, Heckenpflanze oder zur Einfassung von Beeten wird Buchs gerne und häufig verwendet. Buchsbaum gilt als pflegeleicht, schnittverträglich und anspruchslos. In den letzten Jahren sind allerdings vermehrt Krankheiten und Schäden am Buchsbaum aufgetreten (z.B. Buchsbaumzünsler oder Buchsbaumtriebsterben). Der nachhaltige Schutz von Buchsbäumen ist seit einigen Jahren fast nur noch mit einem gewissen Aufwand (Zeit, Kosten, Arbeit) möglich. Zahlreiche Besitzer von Buchspflanzen lehnen diesen Aufwand aus den verschiedensten Gründen ab. Zum einen wird oftmals der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln abgelehnt. Andererseits finden Buchsbesitzer den Mehraufwand nicht gerechtfertigt. Die Entscheidung wie in den Privatgärten vorgegangen wird, steht jedem frei. Jede Entscheidung hat Vor- und sicherlich gewisse Nachteile. Aus fachlicher Sicht steht zum heutigen Zeitpunkt fest, dass in bestimmten Situationen geschwächte Buchsbäume entfernt und durch alternative Pflanzen ersetzt werden sollten.
Es ist nicht immer einfach einen geeigneten Buchsersatz zu finden. Der Standort sowie die gestalterischen Aspekte, die Pflegebedürftigkeit oder die Schnittverträglichkeit sind Punkte, die für jede Situation individuell sind und vor der Pflanzenwahl bedacht werden müssen.
Aus aktuellem Anlass gibt die Stadtgärtnerei Basel nun eine Liste mit möglichen Alternativen für Buchsbaum heraus. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch sind die Vorschläge nicht für jede Situation gleichermassen geeignet, wie Buchsbaum es wäre. Es sollen aber Alternativen aufgezeigt werden, die möglicherweise zu neuen Ideen in der Pflanzenverwendung beitragen können.
Liste der für alternative Pflanzen
Informationen zum Buchsbaumzünsler:
Stadtgärtnerei Merkblatt
» Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten
» Buchsbaumzünsler
Artikel aus "Der Gartenbau 4/2009"
von Claudia-Regina Sigg, Dipl. Ing. FH Gartenbau
Bilder zum Buchszünsler:
Raupe, Puppe, Falter und Frassbilder von H.J. Becherer


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Informationen zum Buchsbaumzünsler:
» Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten
» Buchsbaumzünsler
von Claudia-Regina Sigg, Dipl. Ing. FH Gartenbau
Bilder zum Buchszünsler:
Raupe, Puppe, Falter und Frassbilder von H.J. Becherer


Eichenprozessionsspinner
Vorsicht ist geboten!
In Riehen und Bettingen sind vereinzelte Fälle von Eichenprozessionsspinner-Befall aufgetreten.
Die einheimische Raupe hat Brennhaare, die beim Kontakt zu Hautreizungen, Atemwegbeschwerden und Augenreizungen führen können.
Nach Fachleuten ist die Befalls-Situation deutlich schwächer als andere Jahre. Sie wird aber durch die sommerlichen Temperaturen gefördert.
Bäume mit Raupenbefall sind zum Schutze der Menschen mit Bändern abzusperren und mit Hinweistafeln zu versehen. In akuten Fällen können stark befallene Eichen von einem eigens dazu ausgerüsteten Baumpflegern abgesaugt werden.
Informationen zum Eichenprozessionsspinner:
» www.gesundheitsdienste.bs.ch
» www.bs.ch
Vorsicht ist geboten!
In Riehen und Bettingen sind vereinzelte Fälle von Eichenprozessionsspinner-Befall aufgetreten.
Die einheimische Raupe hat Brennhaare, die beim Kontakt zu Hautreizungen, Atemwegbeschwerden und Augenreizungen führen können.
Nach Fachleuten ist die Befalls-Situation deutlich schwächer als andere Jahre. Sie wird aber durch die sommerlichen Temperaturen gefördert.
Bäume mit Raupenbefall sind zum Schutze der Menschen mit Bändern abzusperren und mit Hinweistafeln zu versehen. In akuten Fällen können stark befallene Eichen von einem eigens dazu ausgerüsteten Baumpflegern abgesaugt werden.
Informationen zum Eichenprozessionsspinner:
» www.gesundheitsdienste.bs.ch
» www.bs.ch
Eschen-Pilz
Aufgepasst! Ein spezieller Baumpilz befällt seit einiger Zeit die Eschen.
Er wurde an mehreren Standorten in Österreich nachgewiesen.
Lesen sie mehr unter dem Artikel aus der Forstzeitung von Dr. Thomas Kirisits und Prof. DI. Dr. Erhard Halmschlager, Institut für Forstentomologie, Forstpathologie und Forstschutz (IFFF) in Wien:
Eschenpilz
Aufgepasst! Ein spezieller Baumpilz befällt seit einiger Zeit die Eschen.
Er wurde an mehreren Standorten in Österreich nachgewiesen.
Lesen sie mehr unter dem Artikel aus der Forstzeitung von Dr. Thomas Kirisits und Prof. DI. Dr. Erhard Halmschlager, Institut für Forstentomologie, Forstpathologie und Forstschutz (IFFF) in Wien:
Kastanienrindenkrebs
Beim Kastanienrindenkrebs (Cryphonectria parasitica) handelt es sich um eine pilzliche Erkrankung an der Edelkastanie (Castanea sativa). Da es sich um einen aggressiven Schadpilz handelt, der ganze Edelkastanienbestände zerstören kann, muss bei einem Befall schnell und zielorientiert gehandelt werden. Im Spätsommer des Jahres 2010 wurde in der Baumschule der Stadtgärtnerei an einer Edelkastanie ein Befall mit dem Kastanienrindenkrebs festgestellt. Da die Nordschweiz bisher als befallsfreies Gebiet gilt, ist es wichtig, dass eine Verschleppung in diese befallsfreien Gebiete verhindert wird. Verdachtsfälle müssen gemeldet und untersucht werden.
Die erkrankte Edelkastanie der Stadtgärtnereibaumschule sowie weitere Nachbarbäume wurden vorsorglich fachgerecht entsorgt. Es wird zwar nicht davon ausgegangen, dass sich der Pilz weiter ausbreiten konnte, dennoch sollten Symptome an Edelkastanien sehr kritisch geprüft werden. Verdachtsfälle sind umgehend der zuständigen Pflanzenschutzstelle zu melden. Weitere Informationen und detaillierte Angaben zu den Symptomen können unter folgendem Link abgerufen werden:
» Merkblatt Kastanienrindendkrebs vom Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL)
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Malvenwanze
Vor allem im Herbst und Winter tritt die Malvenwanze in oft großen Ansammlungen von rot gefärbten und silbern glänzenden Wanzen an Stämmen und Ästen der Linde auf.
Informationen zur Malvenwanze:
» Malvenwanze
» Schadinsekten an Bäumen
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Marienkäfer, asiatischer
Der asiatische Marienkäfer erobert auch Basel
In der Stadt Basel finden sich an verschiedenen Orten grössere Populationen des asiatischen Marienkäfers, z.B. in der Gastromeile am Riehenring.
Der Käfer ist für uns Menschen ungefährlich.
Informationen zum asiatischen Marienkäfer:
» Japanischer Marienkäfer
» Bericht der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon
Beim Kastanienrindenkrebs (Cryphonectria parasitica) handelt es sich um eine pilzliche Erkrankung an der Edelkastanie (Castanea sativa). Da es sich um einen aggressiven Schadpilz handelt, der ganze Edelkastanienbestände zerstören kann, muss bei einem Befall schnell und zielorientiert gehandelt werden. Im Spätsommer des Jahres 2010 wurde in der Baumschule der Stadtgärtnerei an einer Edelkastanie ein Befall mit dem Kastanienrindenkrebs festgestellt. Da die Nordschweiz bisher als befallsfreies Gebiet gilt, ist es wichtig, dass eine Verschleppung in diese befallsfreien Gebiete verhindert wird. Verdachtsfälle müssen gemeldet und untersucht werden.
Die erkrankte Edelkastanie der Stadtgärtnereibaumschule sowie weitere Nachbarbäume wurden vorsorglich fachgerecht entsorgt. Es wird zwar nicht davon ausgegangen, dass sich der Pilz weiter ausbreiten konnte, dennoch sollten Symptome an Edelkastanien sehr kritisch geprüft werden. Verdachtsfälle sind umgehend der zuständigen Pflanzenschutzstelle zu melden. Weitere Informationen und detaillierte Angaben zu den Symptomen können unter folgendem Link abgerufen werden:
» Merkblatt Kastanienrindendkrebs vom Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL)
Malvenwanze
Vor allem im Herbst und Winter tritt die Malvenwanze in oft großen Ansammlungen von rot gefärbten und silbern glänzenden Wanzen an Stämmen und Ästen der Linde auf.
Informationen zur Malvenwanze:
» Malvenwanze
» Schadinsekten an Bäumen
Marienkäfer, asiatischer
Der asiatische Marienkäfer erobert auch Basel
In der Stadt Basel finden sich an verschiedenen Orten grössere Populationen des asiatischen Marienkäfers, z.B. in der Gastromeile am Riehenring.
Der Käfer ist für uns Menschen ungefährlich.
Informationen zum asiatischen Marienkäfer:
» Japanischer Marienkäfer
» Bericht der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon
Rosskastanienminiermotte
Die Rosskastanienminiermotte befällt überwiegend die weißblühenden Rosskastanien. Um den Miniermottenbefall einzudämmen und die Gesundheit der Kastanien zu fördern, muss das Kastanienlaub möglichst vollständig gesammelt und entsorgt werden.
Informationen zur Rosskastanienminiermotte:
» Merkblatt Rosskastanienminiermotte
Bilder zur Kastanienminiermotte (anklicken):


Die Rosskastanienminiermotte befällt überwiegend die weißblühenden Rosskastanien. Um den Miniermottenbefall einzudämmen und die Gesundheit der Kastanien zu fördern, muss das Kastanienlaub möglichst vollständig gesammelt und entsorgt werden.
Informationen zur Rosskastanienminiermotte:
» Merkblatt Rosskastanienminiermotte
Bilder zur Kastanienminiermotte (anklicken):


