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Kanton Basel-Stadt

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Landhof

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Landhof

Aufgaben und Ziele
Im Nord-Westen des Wettsteinquartiers befindet sich inmitten einer Blockrandbebauung der Sportplatz Landhof, frühere Heimstätte des FC Basel (1951-1967). Mit der Fertigstellung des Fussballstadions „St. Jakob-Park“ im Frühjahr 2001 entschied der FC Basel, sich definitiv von seiner bisherigen Heimstätte Landhof zu trennen. Damit wurde das Areal frei für eine neue Nutzung. Im Jahr 2003 wurde ein Ideenwettbewerb für die Neugestaltung des Landhof-Areals durchgeführt. Das damals mit dem 1. Preis ausgezeichnete Projekt sah vier Gebäude mit rund 120 Wohnungen vor. Gegen das Bauvorhaben wurde eine Volksinitiative eingereicht, mit der Forderung, dass das gesamte Landhofareal der Grünzone zugewiesen wird. Im Jahr 2010 stimmten die Stimmberechtigten des Kantons Basel-Stadt für die Umzonung.
Seit dem Wegzug des Fussballclubs wird das Areal mit dem Spielfeld, der Stehplatzrampe, dem Tribünengebäude und dem ehemaligen Trainingsplatz hinter der westlichen Längsseite des Tribünengebäudes unter anderem als Treffpunkt im Quartier genutzt. Das Gebäude steht heute der Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung.
Durch die Nutzungsveränderungen von einem Fussballplatz zu einer Quartiersgrünanlage haben sich die Bedürfnisse der Bevölkerung gegenüber der Anlage geändert. Im Vordergrund steht nicht mehr der Vereinssport sondern der öffentliche Grünraum mit seinem vielfältigen Nutzungsangebot. Im Jahr 2011 wurde auf dem ehemaligen Gärtnerei Areal Kaufmann zusammen mit Anwohnern, Urban Agriculture Basel und der Stadtgärtnerei Basel ein Gemeinschaftsgarten lanciert.

Für das Areal wurde im Herbst 2012 ein Wettbewerb ausgeschrieben. Grundlage für die künftige Entwicklung des Landhofs bildet das Siegerprojekt vom Mai 2013 des Landschaftsarchitekturbüros Rotzler Krebs Partner aus Winterthur, in Zusammenarbeit mit Märkli Architekt aus Zürich.
Die vorgesehene Planung geht sanft mit dem bestehenden Landhof um: Das Siegerprojekt sieht für den künftigen Landhof viel Grün- und Freiraum vor – beispielsweise bleibt die Rasenfläche nahezu in ihrer heutigen Grösse bestehen. Prägende, wertvolle Elemente werden erhalten, so die beliebte Stehrampe. Die heutige Tribüne allerdings muss ersetzt werden, da sie baufällig ist und der gewünschten vielfältigen Nutzung nicht entspricht. An ihrer Stelle wird es ein neues Gebäude geben, das als künftiger Treffpunkt fürs Quartier den Landhof positiv beleben wird. Weiter sind ein grosszügiger Kinderspielplatz und ein Gemeinschaftsgarten für das „Urban-Gardening“ vorgesehen.
Die Stadtgärtnerei und das Hochbauamt werden bei ihren Arbeiten von der Begleitgruppe Landhof unterstützt, deren Mitglieder (Anwohner, Quartierbewohner, Nutzer etc.) sich bereits seit vielen Jahren für die künftige Entwicklung des Landhofs engagieren.
Ziel ist, das überarbeitete Projekt im Frühling 2014 dem Regierungsrat sowie dem Grossen Rat vorzulegen, um die entsprechenden finanziellen Mittel für die Realisierung zu beantragen. Dann soll auch eine öffentliche Informationsveranstaltung stattfinden.


Ihre Ansprechpartnerin
Brigitte Löwenthal
Tel: +41 (0) 61 267 67 16
Fax: +41 (0) 61 267 67 42

Projektierung und Bau
Rittergasse 4
CH - 4001 Basel