Siegerprojekt

Modell des Pavillons des Siegerprojekts Stranger than paradise auf dem Landhof

Eine Jury kürte einstimmig das Projekt „stranger than paradise“ des Landschaftsarchitekurbüros Rotzler Krebs Partner aus Winterthur, in Zusammenarbeit mit Märkli Architekt aus Zürich, zum Siegerprojekt. Anstelle der baufälligen Tribüne ist ein attraktiver Pavillon für vielfältige Nutzungen geplant.

Stranger than paradise

Im Wettbewerb zur Umgestaltung des Landhof-Areals ging das Projekt „stranger than paradise“ als Siegerprojekt hervor. Verfasser sind Matthias Krebs und Stefan Rotzler aus Winterthur, in Zusammenarbeit mit Peter Märkli aus Zürich. Es erhält den Landhof als wilden Stadtgarten, es bewahrt die Stehtribüne vollständig und lässt grosszügig Raum für Freizeitaktivitäten. Das baufällige Tribünengebäude wird durch ein Zentrum für die Quartierbevölkerung ersetzt. Es würdigt die Geschichte des FCBs, indem das Spielfeld in voller Grösse bestehen bleibt. Das Projekt begeisterte die Jury sowohl städtebaulich als auch architektonisch. Es erfüllt die Bedürfnisse des Quartiers, die von der Begleitgruppe definiert wurden, gekonnt.

Anstelle der baufälligen Tribüne entsteht ein attraktiver Pavillon für alle

Zentral auf dem Areal kommt ein attraktiver, flexibel und vielfältig nutzbarer 48 Meter langer Holz-Pavillon zu stehen, den alle Parkbesucher nutzen können. Er ist von allen Seiten gut zugänglich und dient als Ersatz für das heute baufällige Tribünengebäude, das das Bau- und Verkehrsdepartement aus Sicherheitsgründen in absehbarer Zeit schliessen wird. Die Grösse des Pavillons konnte nach Vorgaben der Jury (Gebäude vergrössern) so optimiert werden, dass Garderoben (mit abschliessbaren Garderobenkästchen, Duschen und WCs), eine öffentliche Toilette, ein neues Domizil für die sich aktuell im alten Tribünengebäude befindliche ‚offene Kinderarbeit‘, sowie ein öffentlicher Quartiersaal und ein Gastrobetrieb komfortabel ihren Platz finden. Mit all diesen Einrichtungen wurde das im Wettbewerb vorgegebene Raumprogramm weitestgehend erfüllt, und gleichzeitig auch wichtige Anliegen aus dem Quartier berücksichtigt.

Der Pavillon soll ein Treffpunkt für das ganze Kleinbasel werden und den Landhof beleben. Zudem bietet die zu beiden Seiten überdachte Veranda des Pavillons mit insgesamt 360 Quadratmeter Fläche viel Platz und erlaubt, dass die verschiedensten Anlässe zukünftig bei jedem Wetter stattfinden können.

Der Pavillon wird mit einem einfachen Buvetten-Betrieb starten, der je nach Frequentierung jederzeit an die Ansprüche der Parknutzenden (bis hin zu einer ganzjährigen Nutzung mit Kombination mit dem Quartierssaal) angepasst werden kann. Diese Art von Betrieb folgt auf Empfehlung von Gastroplanern, die bereits einige Referenz-Projekte in Basel realisiert haben, so z.B. an Buvetten an der Kleinbasler Rheinpromenade oder in der Elisabethenanlage.
 

Ein grosser Spielplatz für Natur- und Spielerlebnisse

Rund um den Pavillon finden Kinder auf einem grossen Naturspielplatz viele verschiedene Möglichkeiten zum freien Spiel und Bewegung. Der Spielbereich mit Hügeln, Bäumen, Sträuchern und Wasser ist vielfältig bespielbar und bietet durch seine Veränderbarkeit ein grosses Natur- und Spielerlebnis.