Tauben

Tauben beim Futterpicken am Grossbasler Rheinufer

In Basel leben heute zwischen 5000 und 8000 Tauben. Kaum ein anderes Stadttier lebt so eng mit dem Menschen zusammen wie die Strassentaube.

Ziel: Kleiner, gesunder Taubenbestand

Der grosse Taubenbestand führt zu Problemen, insbesondere in Parkanlagen, an den Bahnhöfen sowie im Kleinbasel und in den Quartieren Gundeldingen und St. Johann. Mit einem kleinen und gesunden Taubenbestand wird eine friedliche Koexistenz mit dem Menschen angestrebt.

Unter der dichten Population leiden aber vor allem die Tauben selber: Sie sind Stress, Krankheiten und Parasiten ausgesetzt. Dazu drohen ihnen Gefahren von nicht tierschutzgerechten Abwehrsystemen wie Spikes mit scharfen Spitzen und nicht korrekt montierten Netzen, mit denen Hauseigentümer versuchen, ihre Gebäude zu schützen. Reste von Fütterungen ziehen zudem Ratten und Krähen an und führen zu übermässiger Verschmutzung der öffentlichen Anlagen.

Tauben nicht füttern!

Wissenschaftliche Studien zeigen: Um einen gesunden und massvollen Taubenbestand zu erreichen, gilt es, das Nahrungsangebot zu reduzieren.

Das Füttern von Tauben bringt nicht nur für den Menschen sondern auch für die Tauben grosse Probleme. Deshalb ist das Füttern von freilebenden Tauben gemäss Übertretungsstrafgesetz §21 im Kanton Basel-Stadt verboten und strafbar.