Biologischer Gartenbau

Mischkultur als wichtiger Bestandteil des biologischen Gartenbaus im Freizeitgartenareal Drei Häuser, Foto: Karin Kook

Mischkultur ist ein wichtiger Bestandteil des biologischen Gartenbaus.

Die Pächster eines Basler Freizeitgartens sind angehalten, ihren Garten nach biologischen Grundsätzen zu bewirtschaften.

Der Bioanbau setzt auf die Kräfte der Natur, er schützt und fördert die natürlichen Ressourcen und erhält somit unsere Lebensgrundlagen für künftige Generationen:

  • Kreislaufwirtschaft mit vielfältiger Fruchtfolge.
  • Schutz des Bodens durch Förderung des Bodenlebens, schonende Bearbeitung und natürliche Düngung mit Kompost.
  • Gesunde Pflanzen durch Mischkulturen und Gründüngung.
  • Vielfalt statt Einfalt! Dies schafft ein natürliches Gleichgewicht der Lebensräume in unserem Garten.
  • Schutz des Grundwassers, indem wir auf chemische Hilfsstoffe verzichten.

Mittels Gartenordnung versuchen wir, die biologische Bewirtschaftung aktiv zu fördern. Bei Erden, Düngern und Pflanzenschutzmitteln etwa, sind nur für den Bioanbau zugelassene Hilfsmittel erlaubt. Diese finden Sie auf der sogenannten Positivliste. Ferner ist der Einsatz von Torf zu vermeiden und auch chemisch-synthetische Stoffe (Dünger, Pflanzenschutzmittel) sind nicht erlaubt. Der Einsatz jeglicher chemischer Unkrautvertilgungsmittel (Herbizide) ist ebenfalls verboten.

Gute Komposterde ist eine wichtige Grundlage für den biologischen Gartenbau und unterstützt das Gedeihen von schmackhaftem Gemüse, gesunden Früchte und schönen Blumen. Auch für die Freizeitgärten hat die Kompostberatung hilfreiche Tipps und Tricks parat!