Landschaftspark Wiese

Landschaftspark Wiese, Foto: Stadtgärtnerei

Das Wiesental zeigt wie ein grüner Finger in die Basler Agglomeration hinein. Ursprünglich war die Ebene zwischen Riehen, Basel und Weil am Rhein eine Auenlandschaft – von den Flussläufen der Wiese geprägt.

Heute entspricht sie einer vielfältigen Kulturlandschaft aus artenreichen Wiesen und Obstgärten, Wassergräben sowie Hecken und Feldgehölzen. Wir finden hier eine einzigartige Abbildung des Eichen-Hagebuchenwaldes mit alten Eichen, Flatterulmen und Lerchensporn, in dem seltene Vogelarten wie Mittelspecht oder Pirol einen Lebensraum finden. Zahlreiche Bereiche sind als Natur- oder Landschaftsschutzgebiete von lokaler bis nationaler Bedeutung ausgewiesen. Der Landschaftspark Wiese ist nicht nur aus Naturschutzsicht, sondern auch für die Trinkwassergewinnung und die Naherholung von Bedeutung. Für die Basler Trinkwassergewinnung stellt der Landschaftspark Wiese gar das wichtigste Gebiet dar.  

Mit dem im Jahr 2001 in Kraft gesetzten Landschaftsrichtplan «Landschaftspark Wiese» haben sich Basel, Riehen und Weil am Rhein zum Ziel gesetzt, das Gebiet unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Interessen (Artenschutz, Landwirtschaft, Erholungsnutzung usw.) grenzüberschreitend und nachhaltig zu entwickeln.  

Um den zunehmenden Nutzungsdruck abzufedern und Nutzungskonflikte zu lösen, installieren die drei Gebietskörperschaften Weil am Rhein, Riehen und Basel-Stadt gemeinsam einen binationalen Rangerdienst für eine dreijährige Pilotphase (Start 23. Februar 2019). Ein Hauptranger und zwei weitere Ranger sind im Landschaftspark Wiese präsent und übernehmen Sensibilisierungs-, Vermittlungs- und Umweltbildungsaufgaben.

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