Margarethenpark

Historische Rundbank

Der auf Boden der Gemeinde Binningen gelegene Margarethenpark ist für die Bevölkerung von Basel und vor allem für die Bewohnerinnen und Bewohner des Gundeldinger eine beliebte und intensiv genutzte Grünanlage. Die intensive Nutzung und die Überalterung vieler Parkbereiche sind Anlass für eine Gesamtsanierung und Aufwertung des Margarethenparks.

Vorgezogene Sanierungsarbeiten

In einer ersten Phase wurde 2021 die obere Querverbindung zum Margarethengut wiederhergestellt, die historischen Rundbank saniert, die Natursteinmauer aus Nagelfluh instandgesetzt und der Mergelweg erneuert. Unterhalb der Villa konnte ein neuer Mergelweg realisiert werden. Er dient als Verbindung vom Park zu den Tennisplätzen und zu dem dort eingebundenen öffentlichen Restaurant «Max».

Aktuelle Sanierung

Als bemerkenswerte, historische Parkanlage wurde der Park 2001 in die „ICOMOS-Liste historischer Gärten und Anlagen der Schweiz“ aufgenommen. In Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege Basel-Landschaft wird bei den Sanierungsmassnahmen und dem ordentlichen Unterhalt auf die schutzwürdige Substanz des Parks besonders hohen Wert gelegt. Ein sorgfältig erarbeitetes Leitbild mit historischen und ökologischen Zielbildern diente im Vorprojekt zur Ausrichtung der Massnahmen.

Im Park sind zahlreiche Objekte mit historisch-kulturellem Wert. Neben der Villa selbst, auch der Quellbrunnen, das Portal der Brunnenstube der Margarethenquelle sowie die über 200 Jahre alte schmale Brücke über die Friedhofstrasse zum Margarethengut.

Ein weiteres historisches Element ist die massive Steinbank am Hauptweg. Steinbänke dienten damals auf der hölzernen Mittleren Brücke als Gewichtssteine. Weitere Exemplare befinden sich in den Langen Erlen, sie werden im Rahmen der nächsten Bauetappe ebenfalls am Hauptweg aufgestellt und unterstreichen den historischen Charakter des Margarethenparks.

Das Wasser im Margarethenpark

Das Thema Wasser hat im Margarethenpark einen hohen Stellenwert. Mehrere Quellen entspringen auf der Parzelle. Im Rahmen der Sanierung wird ihre kulturgeschichtliche und ökologische Bedeutung neu ins Bewusstsein gerückt. Das Planschbecken war Bestandteil des allerersten Spielplatzes in der Stadt und ist seit 1942 im Einsatz. Gemeinsam mit den beiden Brunnen macht es das Element Wasser auch für Kinder erlebbar.

Die Bewässerung der 130 Aren grossen Rasenfläche wurde bisher mit mobilen Grossregnern und Trinkwasser bewältigt. Neu wird das Wasser der Quellen, der Brunnen und des Planschbeckens in einem Retentionstank gesammelt und für die Parkbewässerung genutzt. Hochgerechnet können damit etwa drei Millionen Liter Trinkwasser pro Jahr eingespart werden. Sämtliches Quell- und Brunnenwasser, das nicht für die Bewässerung verwendet wird, wird vor Ort versickert und reichert das Grundwasser an.

Das Wasser wird im Margarethenpark somit sehr zukunftsweisend organisiert. Die Infobroschüre «Quellen, Brunnen, Planschbecken» zeigt weitere Hintergründe zum Thema auf. Sie ist auf der Homepage der Stadtgärtnerei als Download abrufbar.

Zeitplan der Bauetappen

Bauphasen Margarethenpark

Die Bauarbeiten starten Mitte November 2022 und dauern rund ein Jahr.

Information vor Ort

Vor Ort weisen grosse Informationstafeln auf die Arbeiten hin.

Baustellentafel Margarethenpark

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Bildergalerie

Historische Kulturdenkmäler Zoom

Historische Kulturdenkmäler

Teufelsbrücke im Margarethenpark Zoom

"Teufelsbrücke" als Übergang vom Park zum Gutsgebäude und Kirche St. Margarethen

Mittlere Brücke Zoom

Historische Steinbank von der Mittleren Brücke

Die massiven Steinbänke dienten früher als Gewichtssteine auf der Mittleren Brücke.

Mittlere Brücke_Bild 2 Zoom

Mittlere Brücke mit massiven Steinbänken

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